Ein rasantes Wachstum kennzeichnet die Geschichte des Geflügelhof Zapf

Aus dem landwirtschaftlichen Hof im Ortsteil Schönberg wuchs in den letzten Jahrzehnten ein gesundes Familienunternehmen mit 25 Mitarbeiter.

Josef Zapf hat in den 60er Jahren mit 200 Hühnern klein angefangen. 1971 wird der erste große Stall für 3000 Hühner gebaut. Mit tatkräftiger Unterstützung von Ehefrau Maria wagt Josef Zapf 1972 den Einstieg in die Teigwarenherstellung. Die erste Produktionsstätte ist das Zimmer der eigenen Wohnung. Die Geschäfte laufen so gut, dass anfang der achtziger Jahre ein Gewerbe für die Teigwarenherstellung angemeldet wird. Gleichzeitig wird auch der Geflügelstall vergrößert.1991 wird für 10.000 Legehühner Platz geschaffen. Die Teigwarenherstellung und Tierschlachtung werden ebenfalls in ein neues Gebäude verlegt. Die Hausmarke „Zaschö“ hat bereits einen guten Namen am Markt. Mit der Herstellung von organischem Naturdünger beginnt Josef Zapf im Jahr 1995. Bis heute wird der pelletierte Dünger sehr erfolgreich verkauft. Ein weiterer markanter Meilenstein ist im Jahr 2001 der Bau des großen Freilaufstalles zwischen Kinzig und B33, der 11.000 Hühnern Platz bietet. Die Anzahl der Tiere haben sich damit mehr als verdoppelt. Durch diese Größe wird es unumgänglich, mit einer Großinvestition die Sortier- und Packstelle für Eier auf den modernsten Stand zu bringen. 2005 wird die Produktion von Nudeln und Spätzle nochmals erweitert.

Sohn Martin Zapf  - verheiratet mit Myriam Zapf, 3 Kinder - übernimmt 2005 den Betrieb. Der gelernte Landwirt, Tierwirt und Geflügeltierwirtschaftsmeister führt den Geflügelhof im Sinne seiner Eltern weiter, dabei wird er von seiner Frau Myriam tatkräftig unterstützt. Er legt großen Wert auf streng kontrollierte Qualität der Zapf-Produkte. Neben den gesetzlichen Kontrollen hat sich der Betrieb zusätzlich zertifizieren lassen und ist Mitglied bei KAT, einer Gesellschaft für „kontrollierte alternative Tierhaltung“, und dem Bioverband „Naturland“. Die komplette Produktion von Geflügel und Teigwaren unterliegt deshalb ständigen Kontrollen, die  den eigenen Anspruch auf ein hohes Qualitätsniveau unterstützen. Der gesamte Tierbestand ist auf Boden-, Bio- und Freilandhaltung umgestellt. Käfighaltung gibt es seit vielen Jahren keine mehr. Gerade in Sachen artgerechter Tierhaltung war der Geflügelhof Zapf Vorreiter und ist immer neue Wege gegangen. So werden die Gänse und Enten auf einem großen Freigelände gehalten. Durch den großflächigen Anbau von Getreide und Mais wird der Futtermittelbedarf des Betriebes weitgehend selbst gedeckt. Mit einer eigenen Hackschnitzelheizung  konnten die enorm hohen Energiekosten, die besonders bei der Teigwarenherstellung anfallen, deutlich gesenkt werden. Qualität und Liefertreue garantierten bis heute einen stetig steigenden Bedarf aller Produkte. Um den großen Kundenstamm zuverlässig bedienen zu können, kooperiert der Geflügelhof Zapf mit anderen Betrieben im Ortenaukreis. Der Absatzmarkt ist breit gefächert und reicht vom Endverbraucher, dem Einzelhandel, der Gastronomie bis hin zu Hofläden und den Wochenmärkten.

Die Bandbreite an selbst hergestellten Produkten erweiterte sich mit den Jahren ebenfalls ständig. Heute liefert der Geflügelhof Zapf neben Eiern, Bio- Eier, Frischgeflügel wie Hähnchen oder Suppenhühner, Teigwaren wie Nudeln, Spätzle, und Maultaschen und Biodünger auch Saisongeflügel wie Gänse, Enten und Perlhühner. Mit seinem Angebot ist der „Zaschö“ - ein Kürzel für „Zapf-Schönberg“ -  und der Geflügelhof Zapf überall bekannt und auch für die Zukunft bestens aufgestellt.