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Eiweiß
Eiweiß
ist grundlegend wichtig für den Muskel- und Knochenaufbau und
unterstützt die körperliche Abwehrreaktion. Fehlen dem Körper
Kohlenhydrate zur Energiebereitstellung, wird Eiweiß zu Kohlenhydraten
umgewandelt. Bei erhöhter Eiweißzufuhr erfolgt die Umwandlung in Fette.
Vitamine
Darüber
hinaus sind Eier neben Vollkorn, Gemüse, Fleisch und Milchprodukten zu
den besten Vitaminlieferanten. In Eier sind mit Aunahme von Vitamin C
alle Vitamine vorhanden vorhanden. Generell
spielt es keine Rolle, ob das Ei roh oder gekocht ist. Die Nährstoffe
bleiben dieselben Im Eidotter sind die meisten Nährstoffe vorhanden.
Ein Hühnerei besitzt
durchschnittlich 8 Gramm Fettanteil. Über
die Hälfte dieser Fette sind Fettsäuren und damit so genannte "gute
Fette". Ungesättigte Fettsäuren schützen die Blutgefäße und beugen
Arterienverkalkung vor. Die Fettsäuren sind hauptsächlich im Eigelb.
Vitamin
A kurbelt die Hormonproduktion an, unterstützt die
Zellkraft und
fördert die Bildung von Immunzellen. Dadurch stärkt es unser
Immunsystem. Zudem ist es gut für die Augen und sorgt dafür, dass unser
Auge elastisch bleibt und es sich besser an Helligkeit und Dunkelheit
anpassen kann.
Vitamin
D braucht unser Körper für den Aufbau von Zähnen und Knochen. Ein Ei
kann bis zu 35 % des täglichen Bedarfs an Vitamin D decken.
Vitamin B1 fördert die Funktion
der Nervenzellen.
Vitamin
B6 ist zuständig für den Eiweißstoffwechsel. Es hat Einfluss auf die
Muskelfunktionen und leistet auch seinen Beitrag für unsere Haut.
B12
ist reichlich im Ei vorhanden. So deckt ein durchschnittliches Ei etwa
38 % des täglichen Bedarfs an Vitamin B12. Dieses Vitamin unterstützt
unter anderem die Bildung von roten Blutkörperchen.
Neben
Vitaminen enthalten Eier viele Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor und
Eisen. Außerdem enthalten sie Natrium, Zink, Kalium und Selen. Sie
befinden sich im Eigelb und im Eiklar.
Eidotter
Eidotter
strotzen nur so vor Lecithin: Eine biologisch wertvolle Substanz, die
jede Körperzelle braucht. Je wichtiger ein Organ ist, umso mehr
Lecithin enthält es. Besonders reich sind Knochenmark, Gehirn, Leber
und Herz. Obwohl Lecithin ein Fett ist, wird es nicht als Energiequelle
genutzt, sondern übernimmt lebensnotwendige Aufgaben in den
Zellmembranen, besonders im Nervengewebe.
Unser
Körper kann den kostbaren Stoff selbst herstellen oder sich über die
Nahrung damit versorgen. Lecithin fördert nicht nur Gedächtnis und
Konzentration, sondern stärkt die Nerven, wirkt positiv auf den
Cholesterinspiegel und schützt vor der Bildung von Gallensteinen.
Lecithin
In der Küche ist Lecithin
als biologischer Emulgator unverzichtbar. Es geht feste Verbindungen
mit Zutaten wie Wasser und Öl ein, die sich sonst nicht mischen würden:
Stabile Mayonnaise, Margarine, cremiger Eierlikör oder schaumige, mit
Eigelb legierte Soßen sind ohne den kleinen Helfer nicht denkbar.
Cholesterin
Eier haben einen relativ hohen
Gehalt an Cholesterin
- das ist aber kein Grund, auf Eier zu verzichten. Eier sind besser als
ihr Ruf, denn ein gesunder Organismus managt den Cholesterinspiegel im
Blut selbst: Erbliche Faktoren, Übergewicht, Stress und Bewegungsmangel
haben einen viel größeren Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut.
Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Baustein für körpereigene
Hormone, Vitamin D, Zellwände und Gallensäuren.
Der
Körper stellt den wertvollen Stoff selbst her und drosselt die
Produktion, wenn größere Mengen über die Nahrung angeliefert werden.
Bei einem Überangebot aus der Nahrung wird außerdem weniger Cholesterin
aus dem Darm ins Blut aufgenommen. Eier enthalten einen Stoff, der
Cholesterin bindet: das Lecithin. Dieser biologische Emulgator bindet
das Cholesterin so fest an sich, dass es nur noch teilweise vom Körper
aufgenommen werden kann. In zahlreichen Studien konnte bis heute kein
Zusammenhang zwischen dem Cholesterinspiegel, Eierkonsum und der Zahl
von Herzinfarkten belegt werden. Hätten Sie das gedacht? Japaner essen
fast täglich ein Ei und haben laut Statistik eine der geringsten Quoten
an Herz-Kreislauferkrankungen.
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