Futterproduktion

aus gentechnikfreiem Anbau

Warum schmecken Sie den Unterschied zwischen einem „billig“ produzierten Ei und einem in der Qualität hochwertig produzierten Ei? Sie können sich bestimmt vorstellen, dass das Futter hier eine zentrale Rolle spielt. Es ist in der Tat so, das über das Futter die Eier ihren Geschmack, das Aussehen und natürlich auch die Inhaltsstoffe mitbekommen.

Unsere Philosophie

Wir mahlen und mischen unser Futter auf unseren Höfen selbst, hier verwenden wir Getreide wie Weizen und Mais, welches wir auf unseren Felder selbst anbauen und ernten, oder beziehen das fehlende Getreide vom benachbarten Landwirt um die Ecke. So haben wir von Anfang an einen Blick auf unser Futter. Unser Ziel: 100% regionales Futter.

Größtmögliche Sicherheit und Reinheit ist uns sehr wichtig ist. Nur gutes Getreide kommt hier zum Einsatz. Das Getreide mischen wir mit einem Ergänzer, welcher aus Soja, Spurenelementen und Kalk besteht, hier kommen auch noch wichtige Vitamine und Aminosäuren mit zur Ergänzung. Fertig gemischt wird es immer frisch an die Hühner verfüttert.
 

Unser Futter stammt ausschließlich aus Gentechnikfreiem Anbau.

Zur Unterstützung der Darmflora setzen wir auch phytogene (pflanzliche) Stoffe ein. Dies ist z.B. Oregano als ökologisches Substrat vermischt mit ätherischen Ölen. So unterstützen wir die Hühner beim Stoffwechsel auf natürliche Art und Weise. Die Legehennen sind gesünder und danken es uns mit wohlschmeckenden hochwertigen Eiern.

Bei der Freiland- oder Biohaltung können sich die Hühner zusätzlich am Gabentisch der Natur bereichern, hier seien in erster Linie die Kräuter und Gräser des Auslaufes zu erwähnen, sowie kleineres Getier, welches auf dem Speisezettel der Hennen nicht fehlen darf. Im Herbst freuen sich die Hühner auch über zusätzliche Vitamine welche von den vielen Obstbäumen als Fallobst den Tieren zur Verfügung steht.

Soja

Wir verfüttern genfrei angebautes Soja. Wir sind dabei, beim regionalen Sojaprojekt Baden-Württemberg. 20% unseres Sojas stammen aus dem Anbaugebiet Rheintal & Kraichgau. Wir unterstützen damit aktiv die Vielfalt und Abwechslung auf unseren heimischen Feldern und bieten den regionalen Landwirten einen Absatz vor Ort ... denn Nachfrage erzeugt Angebot. Somit werden zusätzlich auch für diesen Anteil unseres Sojas lange Transportwege vermieden.

Die restlichen 80% stammen aus dem Süden Brasiliens, wo es von Kleinbauern angebaut wird. Dies ist ein sehr altes Anbaugebiet, bei dem wir sicher sein können, dass keine Urwälder für den Sojaanbau gerodet werden. Die Kleinbauern sind unabhängig, und nicht einem Konzern unterworfen. Somit unterstützen wir aktiv die Entwicklung und die Existenz vieler Bauern in dieser Region.

Uns ist sehr wohl bewußt, daß dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, aber jeder noch so kleine Schritt bringt uns ein Stück weiter.