Unser Initiative zur Aufzucht der männlichen Küken!

Wir möchten mit unserer Initiative der 08er Gruppe (Bäuerliche Hühnerhalter aus Baden Württemberg mit dem Qualitätszeichen BW), die Aufzucht der männlichen Küken in der Legehennenhaltung ermöglichen. Über einen kleinen finanziellen Beitrag der Eier wird die Aufzucht der männlichen Küken finanziert. Diese Aufzucht wäre sonst wirtschaftlich nicht möglich.

Für uns ist es ethisch nicht richtig die Küken zu töten, weil sie langsamer wachsen, mehr Futter verbrauchen und weniger Fleisch ansetzen, wie ihre Kollegen aus der Mastrasse.

Auch unsere Gesellschaft macht sich seit ein paar Jahren Gedanken und ist auf der Suche nach einer Lösung. Diese ist greifbar und braucht auch noch etwas Zeit. Bis die Früherkennung des Geschlechtes im Ei soweit ist sind solche Initiativen, wie die unsere ein wichtiger Baustein. Jeder kann sich beteiligen und dies unterstützen.

Hier erfahren Sie mehr zur Initiative "Huhn und Hahn" >>

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Aktuelles

Über das millionenfache Schreddern und Vergasen entscheidet das Bundesverwaltungsgericht. Die Vorinstanz hatte dies erlaubt.

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt aktuell über die Rechtmäßigkeit des millionenfachen Tötens männlicher Küken. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte 2013 den Brütereien die umstrittene Praxis untersagen wollen. Dagegen klagten zwei Betriebe und bekamen in den Vorinstanzen Recht. Jetzt muss das oberste deutsche Verwaltungsgericht in einem Grundsatzurteil klären, ob das Kükentöten mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist.

Was muss das Bundesverwaltungsgericht entscheiden?

Das Gericht muss grundsätzlich klären, ob das Kükentöten mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. Das besagt in Paragraf 1, dass niemand einem Tier "ohne vernünftigen Grund" Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. Das damals rot-grün regierte Nordrhein-Westfalen nahm 2013 darauf Bezug und wollte das Kükentöten per Erlass verbieten lassen. Zwei Brütereien klagten dagegen.

Wie hat die Vorinstanz geurteilt?

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster gab 2016 den Brütereien Recht. Für das Töten der Küken gebe es einen vernünftigen Grund. Das OVG wog die ethischen Gesichtspunkte des Tierschutzes und die menschlichen Interessen an der Legehennenzucht gegeneinander ab. So kam es zu dem Schluss, dass die wirtschaftlichen Bedingungen der Brütereien das Kükentöten rechtfertigten. Das Bundesverwaltungsgericht muss nun die OVG-Urteile auf ihre Richtigkeit überprüfen.